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Gilbert de Montsalvat Zigarren
Gilbert Bénédict Augustin de
Montsalvat wurde 1920 als Sohn
des Hugo Comte de Montsalvat und
Arlette Baronesse de Fontainville in der Bourgogne
geboren. Er verbrachte seine
Gymnasialzeit zwischen 1932 und
1937 in Paris. Bis 1943
studierte er in Cambridge
Geschichte, Philosophie und
englische Literatur. 1938 lernte
er in London Sigmund Freud
kennen. 1942 erlitt Montsalvat
einen schweren
Verkehrsunfall und lag mehrere
Wochen im Koma. Nach dem Studium
arbeitete er bis 1945 für die
französische Exilregierung in
England und kehrte erst 1946
nach Frankreich zurück. Zwischen
1946 und 1949 arbeitete er in
den väterlichen Betrieben, die
er im Jahre 1950 veräusserte.
Bis 1955 hielt er sich in Kuba
auf, wo er den Putsch von Batista gegen Prío Socarrás
erlebte. In Kuba erwachte seine
Liebe zum Tabak und zur Zigarre;
hier begann er auch, eine
umfangreiche Dokumentation zum
Thema anzulegen. In Havanna
nannte man Montsalvat sogar
scherzhaft „El Ministro de los
Puros“. Nach einem Jahr als
Sprachlehrer in Manila erwarb er
1956 in Genf eine Wohnung, die
in der Folgezeit sein fester
Stützpunkt für umfangreiche
Reisen werden sollte. Nach einem
kürzeren Aufenthalt in Honduras
amtete er 1958 bis 1959 ein Jahr
lang als Kulturattaché der
Französischen Republik in
Mexiko. 1959 und 1960 hielt er
sich abermals in Kuba auf, von
wo aus er auch Santo Domingo und
Nicaragua besuchte.
Während dieses Aufenthalts auf
der Antilleninsel entstanden die
„Cubanischen Sonette“. 1961 bis
1965 folgten Aufenthalte in
Genf, Washington und
Connecticut, wo er das Geheimnis
des Connecticut-Shade-Deckblattes zu
ergründen hoffte. 1962 lernte er
anlässlich eines Diplomatenballs
John F. Kennedy kennen, den er
in der Folge zigarristisch
beriet. 1966 bis 1970 verbrachte
Montsalvat abwechslungsweise in
Genf, Indonesien und auf den
Philippinen, wo er seine
Kenntnisse des fernöstlichen
Tabakanbaus vertiefen konnte.
Bis 1974 folgten wiederum
Aufenthalte in Genf und Kuba, wo
die Hauptteile seiner großen „Zigarrengeschichte“
entstanden. Zwischen 1975 und
1977 widmete sich Montsalvat
wieder dem süd- und
mittelamerikanischen Raum. Er
machte umfangreiche
Feldforschungen zur Verbreitung
der Nicotiana rustica in
Brasilien und Mexiko. Sein Buch
„Montsalvats Kunst des Rauchens“
erschien 1978.
Zwischen 1978 und
1984 hielt sich der Kosmopolit
und Literat in Indonesien, Kuba
und den Vereinigten Staaten auf.
1985 folgte das so genannte
Pariser Jahr, in dem Montsalvat
das Konzept zu seinem "Grossen
Zigarrenführer" entwarf. 1986
siedelte er definitiv nach Genf
über, wo er eine ihm angemessene
Villa erwarb, in der er seinen
berühmten begehbaren Humidor
installieren liess. In der
Rhonestadt beendete er die
Arbeiten an seinem „Grossen
Zigarrenführer. Die
Bekanntschaften von Gilbert de
Montsalvats lesen sich wie ein
Who-is-Who des 20. Jahrhunderts.
Er hat seit Kennedy alle
Präsidenten der Vereinigten
Staaten kennen gelernt, mit
Thomas Mann, Winston Churchill,
Orson Welles, Frank Sinatra und
Charlie Chaplin diniert und in
den letzten Jahren auch
Hollywood-Schauspieler wie Demi
Moore und Arnold Schwarzenegger
tabakistisch beraten.
1995 soll Montsalvat angeblich
an einem Krebsleiden gestorben
sein. In Wirklichkeit war er
nach einer erfolgreichen
philippinischen
Tabakblätterwickel-Therapie
einfach untergetaucht. Erst 1998
gab er aus der Ostschweiz ein
Lebenszeichen von sich. Heute
erfreut sich Gilbert de Montsalvat wieder bester
Gesundheit, wovon sich der
Schreiber
selbst überzeugen konnte.
Inkognito lebt er in einem
Patrizierhaus im Raume St.
Gallen und schreibt dort an
seinen Memoiren.
Unter dem Namen "Gilbert de
Montsalvat" hat dessen geistiger
Vater und Biograph, Buchautor
Thomas Brunnschweiler, rechts im
Bild, zusammen
mit Raymondo Bernasconi vom
"House of Smoke" in Münchenstein
eine neue Zigarrenlinie kreiert.
Tabake aus Nicaragua verleihen
diesen mittelkräftigen Zigarren
würzige Noten von Nüssen.
Erhältlich sind die "Gilberts"
in fünf Formaten: Magnum,
Short Belicoso,
Robusto,
Corona,
Perla. Ferner ist ein
5er Sampler mit allen fünf
Zigarren erhältlich. Besonders
gelungen in der
Porzellan-Jar beinhaltend 20
Gilbert Coronas.
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