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Zigarren-Wissen - kurz und bündig

von der Saat über die Ernte, bis zu den fertigen Zigarren erfahren Sie bei DonCigarro alles was relevant istDie besten Tabak der Welt wachsen auf den Vegas der Karibikinsel Kuba, und dort in der Region Vuelta Abajo. Nach der Ernte werden Tabake an der Luft getrocknet, air-cured eben. Das Gegenteil davon ist sun-cured. Die nachfolgende Fermentation der Tabake geschieht in so genannten Burros, Tabakhaufen, in denen die Tabake schrittweise zur Reife gelangen. Handgemachte Cigarren bestehen aus der Einlage (engl. Filler, span. Tripa), dem Umblatt (engl. Binder, span. Capote) und dem Deckblatt (engl. Wrapper, span. Capa). Deckblätter gibt es in Dutzenden von Farbtönen (ca. 60), wie Claro, Colorado, Maduro, Oscuro und viele mehr. Besonders helle Deckblätter sind auch als AMS bekannt, American Market Selection. Dem gegenüber steht die EMS, die English Market Selection mit dunklen Deckblättern. Oft stammen die Deckblätter aus dem amerikanischen Bundesstaat Connecticut. In Kuba stammen die Deckblätter in der Regel aus Corojo Tabakblättern. Eine spezielle Deckblattart nennt sich Candela.

Die Einlage entscheidet stark über den Geschmack der Zigarre, weshalb der darin verwendete Blend von grosser Bedeutung ist. Bei kubansichen Cigarren, auch Habanos genannt, handelt es sich immer um Puros, Zigarren die zu 100% aus kubanischem Tabak bestehen. Einige der Tabaksorten, die in Long-Filler Zigarren Verwendung finden sind Criollo und Piloto Cubano. Ganz oben an den Tabakpflanze befinden sich die sonnenverwöhnten und stärksten Blätter, die Ligero-Blätter. Ganz unten sind die Volado Blätter zu finden.

Handgemachte Cigarren, oder spanisch "hecho a mano", werden englisch Long-Fillers (span. Tripa Larga) genannt. Davon gibt es diverse Formate. Eine erste Unterteilung kann nach Parejos (gerade) und Figurados (Zigarren mit einer ungeraden Form), Unterformate davon sind sind die Perfecto, z.B. die Perfectos von Cuaba, die beliebte Robusto, z.B. die Cohiba Robusto, die Corona, die Petit Corona, die Panatela (auch Panetela genannt), die Churchill, z.B. die berühmte Romeo y Julieta, die Torpedo, die Belicoso, die Double Corona, die Lanceros, z.B. die Cohiba Lanceros um nur ein paar zu nennen. Der Durchmesser einer Zigarre wird auch Ring genannt, in spanisch oft Vitola. Eine wichtige Funktion bei der Herstellung einer Zigarre hat die Chaveta, ein Handmesser, mit dem die Blätter vom Torcedor (Dreher) zurechtgeschnitten werden. Am Ende des Herstellungsprozesses einer Zigarre wird die Bauchbinde angebracht (span. Anillo).

Auf dem Weg zum Genuss lagern Premium-Zigarren am besten in einem Humidor. Bevor die Zigarre genossen werden kann muss sie angeschnitten werden, und zwar am Fussende. Das Kopfende wird zum Mund geführt. Bei Zigarren, die nicht fabrikseitig rauchfertig sind, die also einen geschlossenen Kopf (Kopf-Zigarre) haben, wird vorzugsweise mit einem Guillotine-Schneider (engl. Cutter) am Mundende ca. 2mm der Kappe abgeschnitten. Alternativ kann auch ein Bohrer verwendet werden, der ein rundes Stückchen Tabak aus dem Mundende schneidet. Auf keinen Fall soll der Rauch der Zigarre inhaliert werden, sondern man nimmt ihn im Mund auf, geniesst die Aromen, und lässt den Rauch gemächlich aus dem Mund ausströmen, die Nase dabei geniesserisch in die Rauchwaden haltend, zum Beispiel auf der wunderschönen DonCigarro Raucherterrasse.

Ausführlichere Informationen im Cigarren-Lexikon von DonCigarro >>


Einige der ganz grossen Kuba-Marken: PartagasBolivar, Cohiba, Montecristo No. 4.

 

 
 

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